27.07. - 30.07.18 - Wochenendfahrt Bodensee

Bodenseeregion mit "Bregenzer Festspiele" besucht - Nauheimer Landfrauen trafen "Carmen"

Vor wenigen Tagen ging es per Bus und voller Vorfreude in Richtung Bodensee mit dem Ziel nach Feldkirch in Vorarlberg.
Auf dem Weg dorthin, wurden auf einige Geburtstagskinder, neue Mitglieder und Mitfahrgäste angestoßen, die ein prickelndes Nass spendeten.

Einen spontanen Zwischenstopp legte die lustige Reisegruppe am Nordufer des Bodensee's ein. Hier konnten die 40 Reiseteilnehmer das Barockjuwel "die Birnau", ein bekannter Wallfahrtsort, besichtigen und inne halten. Bei herrlichem Wetter war es möglich das wunderbare Bodensee Panorama zu genießen, wobei auch die Zeppeline am Himmel fuhren.

Nach langer Anfahrt erreichte die Reisegesellschaft endlich das Hotel Weisses Kreuz.
Nun hieß es die Zimmer belegen, frisch machen und im Anschluss wartete das heiß ersehnte Abendessen auf seine Feinschmecker!
Die Gruppe war total geschafft von der langen Fahrt doch ließen es sich die Nauheimer nicht nehmen, die Mondfinsternis am Anreisetag anzusehen - ein Muss! Nach dem Naturschauspiel hatte jede das Bedürfnis im nah gelegenen Biergarten Einkehr zu halten.

Am nächsten Tag, nach einem umfangreichen Frühstück stand eine geführte Bodenseerundfahrt auf dem Programm. Vorbei am malerischen Lindau ging es zunächst ins charmante Meersburg, das die interessierten Landfrauen bei einer kleinen Stadtführung näher kennen lernten.
Im Anschluss ging es mit der Fähre nach Konstanz und bei der Überfahrt stimmten die singfreudigen Frauen das Lied von der "Fischerin vom Bodensee" an. Das Wahrzeichen der Stadt, die "Imperia" wacht über die Hafeneinfahrt im Bodensee. Die malerischer Altstadt mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Bauten lud zum Verweilen ein.

Mit leckeren Spezialitäten aus der Region endete der individuelle Besuch in der größten Stadt am Bodensee, bevor der Busfahrer die größte Insel im Bodensee, die Insel Reichenau angesteuerte.
Es war interessant zu erfahren, das zwar die Fruchtbarkeit der Insel legendär ist, doch waren es nicht die dort prächtig gedeihenden Salate und Gurken, die im Jahr 2000 die Aufnahme der Klosterinsel Reichenau in die Liste des UNSCO Weltkulturerbe bewirkten.

Vielmehr von Bedeutung ist das einzigartige Ensemble romanischer Kirchen- und Klosterbauten. Es war auch zuerkennen, das die Landwirtschaft/Gemüseanbau als Haupteinnahmequelle immer mehr durch den Tourismus abgelöst wird. Die Reichenau ist eine wahre Inselschönheit, hier konnte nach der Kultur bei einem erholsamen Spaziergang die Natur, den blühenden Kräutergarten des Klosters besucht werden. Keine Frage, wenn man schon im Garten Eden ist, dann haben die Reisenden auch die Gelegenheit genutzt, sich mit feldfrischem Obst und Gemüse einzudecken.

Ein Besuch in Stein am Rhein sollte den eindrucksvollen Tagesausflug abrunden. Doch die Reiseorganisatorinnen entschieden aus zeitlichen Gründen, das Schweizer mittelalterliche Städtchen nicht anzufahren. Diese Entscheidung wurde von den Teilnehmerinnen sehr begrüßt. Als Alternative besuchte man Feldkirch in Verbindung mit einer kleinen Stadtführung. Die Zuhörerinnen waren angenehm überrascht, was die Stadt geschichtlich und kulturell alles zu bieten hat.
Das gemeinsame Abendessen im Hotel rundete den eindrucksvollen Tag ab.

Der 3. Tag stand ganz im Zeichen der Bregenzer Festspiele.
Dazu gehörte am Vormittag eine interessante Führung wie es hinter den Kulissen der Festspiele aussieht. Hierbei erfuhren die Teilnehmer Spannendes über das Innere des Theaterbetriebs, wie auch Erstaunliches zur Geschichte und Entwicklung der Festspiele. Beeindruckt von der größten Seebühne der Welt mit 7000 Sitzplätzen und einer gigantischen Technik begaben sich die Festspiel Fans nach Bregenz in die Altstadt. Dort war Freizeit angesagt, entweder zum Bummeln oder mit einer Kabinenbahnfahrt auf den Pfänder. Am frühen Nachmittag ging es wieder zurück zum Hotel.

Es war die Möglichkeit gegeben sich zu entspannten, bevor es zum Abendessen ging und der Bus die Reisegruppe zum Festgelände brachte um den Höhepunkt der Reise zu erleben.
Hier trafen die Nauheimer Landfrauen "Carmen"!

Ein spektakuläres Bühnenbild überraschte die Besucher. Zwei riesige Frauenhände die Spielkarten halten, ragen ca. 20 Meter aus dem Wasser. Der See ist in die Inszenierung miteinbezogen.
Um 21.15 Uhr war es dann endlich soweit. Mit einem wunderbaren Sonnenuntergang über dem See begann die Vorstellung.
Die mitreißende Musik mit spanischen Klängen faszinierte, wie auch die Handlung, glühende Leidenschaft und andalusisches Flair. Das Meisterwerk von George Bizet, aufgeführt vor der spektakulären Natur- Kulisse des Bodensees hat alle, die an der schönen Fahrt teilgenommen haben in den Bann gezogen - ein unvergessliches Musikerlebnis an dass man sich noch lange erinnern wird.
Nach der grandiosen Vorstellung kehrten einige Festspielbesucher im gemütlichen Biergarten des gut geführten Hotels ein und ließen den beeindruckenden Abend bei netten Gesprächen ausklingen.

Alles hat ein Anfang und ein Ende, wie auch die erlebnisreiche Wochenendfahrt der Nauheimer Landfrauen.
Nun hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen und man trat die Heimreise an.
Für Kurzweil auf der Heimfahrt sorgte ein "Bodensee-Reisequiz". Aus den Teilnehmern sind folgende Gewinner hervor gegangen, die mit originellen Preisen bedacht wurden.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH:
Helga Kuhlmann, Baptist Hofmann, Inge Kalzenmaier und Gabi Prozeller.

Bericht von Anne Dammel / 04.08.2018


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