19.11.18 - Gesprächsabend

"Mein letzter Weg"

Am Montag den 19.11.2018 hat eine interessierte Zuhörerschaft aus Mitgliedern und Gästen der Referentin Judith Fischer vom Bestattungsinstitut Schneider in Nauheim gelauscht.
Das Thema lautete "Mein letzter Weg" und es ging um die organisatorischen Belange, die bei einem Todesfall auf betroffene Personen zu kommen.

Nachdem der Arzt den Tod festgestellt hat und den Totenschein ausgefüllt hat, beginnt die Arbeit der Bestattungsinstitute und viele Fragen sind von den Hinterbliebenen zu beantworten.
Nachdem das Bestattungsinstitut Daten des Verstorbenen und bestimmte Unterlagen, wie zum Beispiel der Totenschein, den Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und noch einige mehr erhalten hat, reicht es diese bei verschieden Behörden und Instituten ein.

Danach müssen die Hinterbliebenen viele Entscheidungen treffen. Soll eine Anzeige in die Zeitung, wenn ja welche. Soll es eine Erd- oder eine Urnenbestattung werden. Soll der Verstorbene in einem Familien- oder Einzelgrab beigesetzt werden? Welche Art von Beisetzung soll es überhaupt sein? In Nauheim gibt es die klassische Erd- oder Urnenbestattung, Anonyme Beisetzungen, Baumbestattung oder Wiesenbestattung. Es gibt aber noch weitere Bestattungsarten, die von den vielen Instituten organisiert werden und auf die individuell eingegangen wird.

Bei der eigentlichen Trauerfeier in der Trauerhalle arbeiten viele Bestattungsinstitute mit Gärtnereien zusammen um eine geeignete Dekoration herzurichten. Sie übernehmen auch die Organisation der richtigen Musik und der Trauerredner, wenn dies nicht der örtliche Geistliche übernehmen soll.
Wenn der Heimgang des Verstorbenen ohne Trauerfeier stattfinden soll, gibt es auch für diesen Fall entsprechende Möglichkeiten diesen würdevoll durchzuführen.

Nach dem sehr informative Vortrag von Frau Fischer ging sie noch auf Fragen und Anmerkungen ein.



Bericht von Alexandra Igerst / 21.11.2018


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