Lyrikecke

Unsere Lyrikecke


Hier finden Sie die eigens verfassten und geschriebenen Gedichte oder Gedanken unserer Mitglieder.


Goldener Oktober
von Helga Meinlschmidt


Dieser Oktober hat seinem Namen alle Ehre gemacht,
uns mit bunten Blättern und sehr viel Sonne bedacht.

Daher wurden teilweise Hitzerekorde aufgestellt,
somit unser Dasein mit Licht und Leben erhellt.

Unsereins wird Putin in seine Schranken weisen,
wenn es sein muss, auch mit dem Brecheisen.

WIR drehen das Gas herunter, stellen es zurück.
Räume nur heizen wo wir sind, ist kein Kunststück.

Keiner weiß wie kalt der Winter wird in der Tat,
aber wir schaffen mit Sicherheit den Spagat.

Uns so in die Knie zu zwingen,
das wird Ihm nicht gelingen.

01.11.2022





Gedanken zur Osterzeit
von Anne Dammel


April, April
der macht was er will.

Merken es am Wetter,
vor einigen Tagen, viel netter.

Frühlingserwachen,
Sonnenstrahlen,
höhere Corona Zahlen,
auf dem Land,
in der Stadt,
viele Menschen haben es satt,
sich einzuschränken,
möchten sich Lebensfreude schenken.

Die Natur lädt dazu ein,
entspannen, sonnen,
nicht allein.

Doch frostig ist's auf der ganzen Welt,
mit dem FRIEDEN, schlecht bestellt.

Es stimmt uns traurig zuzusehen,
was in der Ukraine ist geschehen.

Sonne, blauer Himmel, Menschen auf der Flucht,
Bomben schlagen ein,
mit voller Wucht.

Städte werden zerstört,
Menschen verlieren ihr Leben,
PUTIN, will dass eben.

Frühlingserwachen,
Knospen sprießen,
kann man den Frühling noch genießen?

OSTERN EIN FEST,
DASS UNS ALLE HOFFEN LÄSST!

03.04.2022





Traditionelle Nau'mer Landfrauen Fasenacht / Aktion "Kreppel to go"
von Anne Dammel


Mit Ritz am Boo
und Kreppel to go
trotz Corona ist unser Fasenacht doo.

Sich uffrappele, sich sehe, freue, mit Abstand babbele
und des nicht bereue,
so ist Dies Jahr unser Fasenacht
es werd das "Beste" draus gemacht!

In de Kreppel gebisse
und mit AHA
uff "CORONA" geschisse!!

Und jetzt, oh wie foi,
geht eine nach der anderen
mit Abstand und Mundschutz
ins Haus eneu!

In de Küch,
stehen zwei Heinzelmänncher, so wie ich
die Zwaa scheppe,
tun die Kreppel ausgebbe.
Un ei der Daus-
per Einbahnstraß´geht´s hinne widder raus!

Mit-aneinander denken,
Freude schenken
ein Herzkreppel genieße
deheim, sich ein Tässje Kaffee eugieße.

Lasst die 7 gerade sein
der Vorstand freut sich auf´s nächste "Stelldichein!"

Bleibt gesund und munter allen eine gute Zeit, passt auf Euch auf - Ihr Leit!

16.02.2021





Wintertag
von Helga Meinlschmidt


Heute ist ein herrlicher Tag,
Minusgrade, wie ich es mag.
Ich schließe die Augen, bin wieder Kind,
meine Wangen streift ein eisiger Wind.
Unter meinen Füßen knirscht der Schnee,
ein nie vergessenes Geräusch, wie schee.
Nach der Schule geht es auf die Piste,
auf den Rodel, eine selbstgebaute Kiste.
Rote Wangen, laufende Nase, so komm ich nach Haus,
bin nass, durchgefroren, doch das macht mir nichts aus.
Ich bin froh und dankbar für diese Kindheit, Winterzeit,
in der heutigen Zeit müssen die Enkel fahren dafür weit.

27.01.2022





Hommage an die Nau'mer Landfrauen
von Helga Meinlschmidt


Es gibt da einen wunderbaren Verein für Frauen in Naum,
in normalen Zeiten sind sie oft nicht zu bremsen, oder kaum.
Das fleißige Bienchen befindet sich nicht umsonst im Wappen.
Singen, Radgruppe, Kreativtreff, unterwegs auf Schusters Rappen.
Emsig wird alles nur vorstellbare angerührt und auch ausgeführt,
Latweje, Handkäs' to go, Kalender, keiner bleibt davon unberührt.
Vorträge, Klangwegtreffen, Reisen, quatschen, vieles ist möglich,
was der Vorstand auf die Beine stellt, das ist schon beträchtlich.
Doch zurzeit wird dank Corona, alles wieder heruntergefahren,
da ist Geduld und Vernunft gefragt, um unsere Gesundheit zu bewahren.
Ich wünsche uns Allen, dass wir dafür genug Durchhaltevermögen haben.
Die Hoffnung nicht verlieren und gesund bleiben für weitere Aufgaben.
Den fleißigen Bienchen möchte ich mal ein herzliches "Dankeschön" sagen,
in der Pandemie, mit schwierigen Bedingungen, sich stets ändernden Auflagen.

02.12.2021





Schwarzbach
von Helga Meinlschmidt


Lieber stummer Gefährte Schwarzbach,
nahmst mit in die Ferne regelmäßig manches Ach.
Obwohl ich mich immer nach meiner Heimat sehnte,
begleitest du mich zuverlässig schon einige Jahrzehnte.
Dir kann ich meine Wünsche anvertrauen
und wieder gelassen in die Zukunft schauen.
Du gibst Raum für Fische, Enten, Libellen, nährst Wiesen,
ich mag gern an deinem Ufer sitzen, die Ruhe genießen.

16.10.2021





Kopflos
von Helga Meinlschmidt


Ich rede mit dir, bekomme allerdings keine Antwort,
bist nicht mehr neben mir, wohnst an einem anderen Ort.
Du warst stets mein Mittelpunkt, starker Rückhalt,
habe ich jetzt eine Frage, sie jedoch stumm verhallt.
Für mich fühlt es sich total ungewohnt an,
bin geworfen aus meiner sicheren Bahn.
Manchmal empfinde ich wie ein Huhn, bin kopflos.
Das hättest du nicht gewollt, gibst mir einen Anstoß.
Die Erde dreht sich weiter, werde nicht aufgeben
und mein Leben mit neuem Sinn erfüllen, beleben.
…Du begleitest mich trotzdem Tag und Nacht,
beschützt mich, hältst an meiner Seite Wacht.
Kraft geben mir die Kinder, mein Glaube und du.
Dunkle Zeiten kommen, lasse sie aber nur kurz zu.

16.10.2021





Nachgefragt
von Helga Meinlschmidt


Hallo du da im Spiegel, wie geht es eigentlich dir?
Man sieht dich nur noch mit geschlossenem Visier.

Die ungewisse Zukunft lässt dich nicht los,
doch du legst die Hände nicht in den Schoß.

Nach außen bist du cool, tust alles verstehen,
willst in Allem immer nur das Positive sehen.

Du lebst von einem zum anderen Tage,
stellst dein Leben jedoch nicht in Frage.

Jede Aufgabe nimmst du einfach an,
halte durch, alles wird besser, irgendwann.

Wenn es mal dicke kommt, lass der Sorgen Lauf,
es gibt da Jemand, der fängt dich sicher auf.

01.02.2021





Zum neuen Jahr
von Anne Dammel


N EUANFANG
E MPATHIE
U MSICHT
J A
A CHTSAM
H OFFNUNG
R ÜCKENWIND

Man hofft in allen Ländern
auf eine bessere Zeit.

Doch wenn wir UNS nicht ändern,
dann kommt es nicht soweit.

Wir sollten uns besinnen,
auch wenn's uns nicht behagt.

Bei mir muss ich beginnen!
Doch das ist leicht gesagt...


31.12.2020





Kinder
von Helga Meinlschmidt


Für mich als Mutter ist eine Geburt das Höchste der Gefühle,
beim Anblick des Kindes ist alles vergessen, ich mich sofort wohl fühle.

Ein Kinderlachen ist herrlich ansteckend und so ehrlich,
jedoch ihre Seelen sind unheimlich zart und sehr verletzlich.

Wenn ich meine Enkel halte im Arm,
wird mir ums Herz so richtig warm.

Sie mir ohne Bedenken blind vertrauen,
ohne Nachfragen, einfach auf mich bauen.

Es sind wunderbare kleine Menschen, unvoreingenommen.
Jeder ist als ungeschliffener Diamant auf die Welt gekommen.

Kinder und Enkelkinder sind unser größtes Gut,
müssen sie schützen, dass keiner ihnen etwas antut.

Also lasst uns ständig und immer wachsam sein
und jede Misshandlung ersticken sofort im Keim.

31.10.2020





Ein Corona-Gedicht
von Renate Kunkel


Corona, Corona,
was hast du gemacht,
du hast mich um schöne Reisen gebracht.

Jetzt bin ich zu Hause, was nun?
Ich muss doch irgend etwas tun.

Vielleicht: Rasen mähen,
oder Masken nähen?

Na, mal sehen,
ich habe bestimmt noch mehr Ideen!

06.06.2020





Im Herzen ganz nah
Corona-Gedanken von Anne Dammel


Angst und Schrecken macht sich breit
weltweit, CORONA-ZEIT.
Abstand halten, Einschränkungen beachten,
das Leben aus anderer Perspektive betrachten.
Zeit ist gegeben ohne Ende,
Besinnung auf Werte - helfende Hände.
Ein Ruck geht durchs ganze Land,
steck' den Kopf nicht in den Sand.
Landfrauen-Gemeinschaft ist nicht zu erleben,
wir vermissen sie eben.
Doch im Herzen ganz nah,
WIR sind füreinander da.
Machen das Beste daraus,
bleiben zu Haus,
genießen den Frühling, die herrliche Natur,
bleiben ganz einfach in der Spur.
Erinnerungen, Aktionen die glücklich machen,
einander helfen, lachen,
nicht resignieren und schon gar nicht kapitulieren.
Das Ganze hat einen Sinn
ist für Alle ein Gewinn.
Herausforderung die Veränderung bringt,
mit Hoffnung und Mut, die Zukunft gelingt.

05.06.2020





Orn Trost
von Anne Dammel


Viele Mitglieder losse wisse,
dass sie unser Landfrauengemeinschaft vermisse.
Es tut in de Seel' weh,
mer kann sich nit treffe un selden nur seh.
Orn Trost in der Situation,
es gibt Whats App un Telefon.
Die Landfrauen Hotline steht,
rieft sich or, frocht: "Wie's geht?"
Hält Kontakt zu alle Fraue,
kann aufenanner baue.
Kein Mitglied werd vergesse,
groß geschriebe, menschlich Interesse.
Sin ferenanner da,
Landfrauengemeinschaft - Wunderbar!

05.06.2020





Corona Gedanken
von Helga Meinlschmidt


3 Monate sind in der Corona Krise vergangen
und noch immer hält der Virus uns gefangen.

Hände waschen, Abstand halten, Masken tragen,
wie viel können wir, die Wirtschaft, vertragen?

Verbote werden von der Regierung aufgestellt,
was so einigen von uns überhaupt nicht gefällt.

Sie demonstrieren, fühlen sich eingeschränkt,
in ihrer Bewegung und Freiheit eingeengt.

Was war mit unseren Vorfahren in den Kriegen?
Sie konnten sich nicht in Sicherheit wiegen.

Wurden gezwungen ihre Heimat zu verlassen,
ihr Leben zu geben, fürs Vaterland, in Massen.

Daraus haben wir gelernt, darf nie wieder passieren,
deswegen dürfen wir die Vernunft nicht verlieren.

Wie lange haben wir gekämpft, für Demokratie, Freiheit,
sich jetzt kurzfristig einzuschränken, ist da eine Kleinigkeit.

Also, weiterhin nicht auf diverse Verschwörungstheorien bauen,
sondern auf den gesunden Menschenverstand und Gott vertrauen.

30.05.2020





Natur im Garten
von Helga Meinlschmidt


Zwei Junge hat der Gartenrotschwanz,
vollführt vor mir seinen Ablenkungstanz.

Zig Stare versammeln sich auf der Birke hier,
haben den Kirschbaum vom Nachbarn im Visier.

Der Hollerblütenduft erreicht meine Nase,
denn von Flugzeugen kommen keine Abgase.

Die Eidechse sonnt sich auf den warmen Steinen,
sie genießt es, lässt sich nicht stören, von Keinem.

Bienen, auch Holzbienen fliegen, die in der Sonne glitzern,
Meiseneltern füttern ihre Jungen, sie tirilieren, zwitschern.

Das Wetter ist herrlich, die Schwälbchen fliegen hoch,
ein Storch fliegt übers Haus, der Frosch sich im Wasser verkroch.

Dank Corona Virus kann die Natur sich vielleicht etwas erholen,
Ressourcen aufbauen, welche in der Vergangenheit gingen verloren.

Von nahem ist Glockengeläut zu hören…
so kann man eine heile Welt heraufbeschwören.

30.05.2020





Corona Virus
von Helga Meinlschmidt


Diese Zeit ist für uns ALLE eine schier unlösbare Herausforderung, die Lage zu lenken,
aber wenn wir ALLE weniger egoistisch sind und auch an die Anderen denken,
z.B. Alte, Schwache, Kranke, Hilfsbedürftige, Ärzte, Schwestern, Pflegepersonal,
sollten wir diese schwierige Prüfung schaffen, wird es auch ab und zu emotional.

Der Virus macht vor keinem halt, egal ob arm, oder reich, ist weltweit, schreibt Geschichte.
Was macht es da, wenn ich mich mal auf das Wesentliche konzentriere, auf Vieles verzichte?
Vielleicht ist diese Zeit der Besinnung, zur Ruhe kommen, für uns enorm bedeutsam,
das immer "Mehr" mal überdenken, brauch ich dies oder das? Das bewältigen wir nur gemeinsam.

Denn nur wer die Gesundheit eingebüßt hat, weiß was ihm verloren gegangen ist.
Also lasst uns positiv sein, dann überstehen wir mit Sicherheit auch diese Frist.
Ein paar Wochen gehen sicher schnell vorbei, decken wir uns mit Lebensmittel ein,
nehmen diese Zeit als Erholung an, das Finanzielle wird irgendwann auch geregelt sein.

Nach dieser Durststrecke packen wir voller Elan und frischer Energie, das Leben neu an.
Und bis dahin werden wir mit unserer Gesundheit behutsam umgehen, ein Leben lang.

15.03.2020





Ode an die Latweje
von Anne Dammel


Du schwarz, babbisch Zeusch

aus´em haase Kessel,

mer kann Dich riesche straßeweit.

Dein Duft ist gewertzisch – einzischartisch,

hier im Örtsche, weit un breit!

Kommt mer in Dein Genuß,

is es wie beim erste Kuß.

Es Wasser leeft im Mund zusamme,

mer schbiert Dich zart,

geschmeidisch un sieß,

mit de´Zung, do werd geschmeckselt,

mer fühlt sich wie im Paradies!

01.09.2019







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