Berichte
04.06.18 - Jordanien Vortrag
05.06.2018 - 22:08

"Jordanien eine Entdeckungsreise" - Silvester in der Wüste verbracht!

In Wort und Bild nahm Pfarrerin Stefanie Bischof die Nauheimer Landfrauen und Gäste im Café Stelzer mit auf eine 7-tägige Entdeckungsreise nach Jordanien.

Wie von der Referentin zu erfahren war, hat sie dieses Reiseziel im Nahen Osten, mit seiner orientalischen Kultur, aus Interesse ausgewählt, da dieses Land die Wiege aller biblischen Anfänge ist.

Viele Geschichten im Alten und Neuen Testament spielen in Israel, Jordanien, Syrien und Ägypten.

Erste Station der Reisegruppe war die Stadt Amman, die Hauptstadt Jordaniens.
Sie ist eine moderne Stadt mit zahlreichen antiken Ruinen. Durch die zahlreichen Flüchtlingslager ist sie zu einer Millionenstadt herangewachsen, wo Muslime und wenige Christen zusammen leben.

Amman liegt an der Karawanenroute, diese gehört zu den ältesten und malerischsten Straßen der Welt.

Nächstes Ziel war die Stadt Petra, der Name bedeutet "Fels".
Die Stadt wurde vom Händlervolk Nabatäer in den rosaroten Sandstein inmitten der Wüste Edom gemeißelt.
Durch enge Schluchten gelangt man in die Stadtmitte.

Der Höhepunkt der Reise war die Wanderung in der arabischen Wüste.
Mit einem Beduinenführer entdeckte die Reisegruppe die atemberaubende Schönheit und Abendstimmung.
Die Zeltübernachtung über den Jahreswechsel, beeindruckte die Abenteurer besonders.
Ein sehr bewegender Moment für Frau Bischof war, als die Mitreisenden sie baten, am Neujahrstag ein Gebet und einen Segen für das neue Jahr auszusprechen.

Christen, Muslime und Beduinen beteten, fernab der großen Politik, ohne Vorurteile zusammen, die Konflikte waren in diesem einzigartigen Moment Nebensache!

Nach den Tagen in der Wüste war Entspannung am "Roten Meer" angesagt, baden im salzigen, am tiefsten gelegenen See der Erde.

Ein Besuch der Stadt Aqaba stand noch auf dem Programm. Der einzige Seehafen Jordaniens befindet sich dort, an einem Seitenarm des Roten Meeres.

Jordanien ist laut Frau Bischof ein spannendes Land, das sehr unter dem Nah-Ost-Konflikt leidet. Viele Flüchtlinge lassen die Städte aus allen Nähten platzen und es entstehen Konfliktherde, deswegen kommen auch immer weniger Touristen in dieses faszinierende Land mit freundlichen, hilfsbereiten Menschen, toller Landschaft und Kultur.

Nach den überaus interessanten Eindrücken, berichteten noch anwesende Landfrauen von ihren Reiseerlebnissen in den Nahen Osten und es entstand ein reger Gedankenaustausch.

Der Vorstand bedankte sich bei Pfarrerin Stefanie Bischof für den gelungenen Abend mit einem "hessischen Spezialitätenkörbchen".

Bericht vom Presseteam / 04.06.2018


Presse-Team


gedruckt am 24.10.2018 - 03:02
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